Moderne Fassadenverkleidung aus Metall
Zambelli Siding für IHK-Gebäude in Landshut
Stephansposching, 02.06.2026. Für den Neubau des Gebäudes der IHK Niederbayern in Landshut suchte der Auftraggeber, die Gewerbekomplex III Landshut West GmbH, kurzfristig eine wirtschaftliche und zugleich architektonisch ansprechende Fassadenlösung. Gemeinsam mit Zambelli wurde diese auf Basis des Zambelli Sidings entworfen und umgesetzt. Mit dem bewährten Steckpaneel-Konzept als Leichtbauweise, lassen sich durch verschiedene Farben, unterschiedliche Baulängen, vielfältige Paneel-Anordnungen und Fugenbilder ansprechende und abwechslungsreiche Gebäudeansichten realisieren.
Der Auftraggeber verfolgte eine termingebundene Umsetzung, während die Fassadengestaltung noch nicht abschließend festgelegt war, jedoch der Fertigstellungstermin näher rückte. Die Antwort fand sich nach einem ersten Austausch auf der Messe BAU 2025 in München. In enger Abstimmung mit dem Architekten, meyer architekten GmbH aus Landshut, entwickelte Zambelli die bis dahin unvollständige Ausführungsplanung zielgerichtet weiter. Verschiedene Profilbreiten, Verlegemuster und Farbvarianten wurden untersucht. „Gefordert war eine wirtschaftliche Fassadenlösung, die gleichzeitig hohen gestalterischen Ansprüchen gerecht wird. Mit unserem Siding konnten wir diese Anforderungen vollständig erfüllen und das Projekt in kurzer Zeit zur Ausführungsreife bringen“, sagt Markus Duschka, Gebietsverkaufsleiter Zambelli Siding. Das Gebäude wurde von der Oberhauser Immobilien GmbH errichtet und befindet sich im Eigentum dieser. Die Gewerbekomplex III ist eine Tochtergesellschaft der Oberhauser Immobilien GmbH.
Für das Gebäude der IHK Niederbayern in Landshut kam das Zambelli Siding mit einer Profiltiefe von 25 mm und der Baubreite 450 mm zum Einsatz. Die Profile bestehen aus 1,5 mm Aluminium im Farbton RAL 9007, einem modernen Grauton mit metallischem Schimmer. Die insgesamt rund 600 m² große Fassadenfläche verleiht dem Gebäude damit eine prägnante, zeitgemäße Optik.
Vielseitiges Fassadenpaneel
Zambelli Siding überzeugt durch den hohen Vorfertigungsgrad der Paneele sowie einer zeitsparenden Verlegetechnik. Zudem eröffnet das Siding dank unterschiedlicher Baubreiten, Muster sowie Farb- und Strukturvarianten vielfältige gestalterische Möglichkeiten. Die Paneele lassen sich horizontal, vertikal oder diagonal bzw. mit Eckkantung (waagerechte Verlegung) verarbeiten. Die Sidings haben an einer Längsseite eine nutartige, an der anderen Seite eine federartige und somit Pass-Fugenprofilierung. Im Auslauf des Anschraubschenkels ist eine Stanzung (Schlosssicherung) und eine Bohrnut einprofiliert. Die Schlosssicherung dient dazu, ein Aushängen der Sidings nach der Montage infolge von Windsogkräften zu verhindern. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten spielt Zambelli Siding seine Vorteile aus. Aluminium ist am Ende seines Lebenszyklus zu 100 % recycelbar und benötigt bei der Wiederaufbereitung deutlich weniger Energie. Zudem sind die Paneele zerstörungsfrei rückbaubar und können für andere Bauaufgaben wiederverwendet werden.
Effiziente Umsetzung
Neben der Produktlösung spielte insbesondere der begleitende Service eine zentrale Rolle. Zambelli unterstützte das Projekt von Beginn an – von der Ausführungs- und Werkplanung über die Materialprüfung bis hin zur Vermittlung eines geeigneten Fachverarbeiters. Die Ausführung übernahm die SDV Fassadenbau GmbH aus Döbeln. Dank der räumlichen Nähe des Bauvorhabens zum Zambelli-Standort in Stephansposching konnten Abstimmungen und kurzfristige Anpassungen schnell erfolgen. Regelmäßige Baustellenbesuche und Qualitätskontrollen sicherten zudem einen reibungslosen Projektverlauf.
Zwängungsfrei dank Siding-Clip
Bei der Verlegung der Profile in Landshut kam der neue Siding-Clip zum Einsatz. Dieser sichert eine zwängungs- und durchdringungsfreie Montage und ist auf allen gängigen Unterkonstruktionen anwendbar. Er garantiert zudem eine geräuscharme Längenausdehnung des Sidings. Eine weitere Besonderheit des Projekts ist die Ausführung der Eckbereiche mit werkseitig gekanteten Elementen. Voraussetzung für die präzise Umsetzung ist eine sorgfältige Ausführungsplanung sowie eine exakt ausgerichtete Unterkonstruktion, da Unebenheiten im Nachgang nicht ausgeglichen werden können. Ein wesentlicher Vorteil bei diesem Projekt lag in der Montagerichtung von oben nach unten. Diese sichert eine kontinuierliche Ausführung der Arbeiten ohne Einschränkungen durch das Fassadengerüst, dass sukzessive zurückgebaut werden kann. Gleichzeitig erleichtert dieses Prinzip die spätere Wartung. Beschädigte Elemente, typischerweise im Sockelbereich, lassen sich ohne aufwendige Gerüststellung austauschen.
Hohe Zufriedenheit
Das durchgängige Zusammenspiel aus Produkt, Planung und Service begeisterte den Auftraggeber. Ausschlaggebend waren neben der technischen Leistungsfähigkeit insbesondere die transparente Kommunikation und die enge Begleitung des Projekts. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten erwies sich dabei als entscheidender Erfolgsfaktor. Die Rückmeldungen nach Fertigstellung fallen entsprechend positiv aus. Der Auftraggeber zeigt sich begeistert von der Kombination aus Funktionalität und moderner Gestaltung. Die Metallfassade bildet dabei einen prägnanten Abschluss des Gebäudes und unterstreicht dessen architektonischen Anspruch.
„Mit dem Projekt in Landshut zeigt Zambelli einmal mehr, wie sich auch unter engen zeitlichen Rahmenbedingungen wirtschaftliche und gestalterisch überzeugende Fassadenlösungen realisieren lassen. Voraussetzung dafür ist das nahtlose Ineinandergreifen von Planung, Produkt und Ausführung“, resümiert Duschka.
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