Sichere Wartungswege auf dem Ostbahnhof Berlin:
Individuelle Lösung von LUX-top
Beyren. 12. Juni 2026. Der Ostbahnhof Berlin zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt. Täglich passieren tausende Reisende das markante Gebäude mit seinen weit gespannten frisch modernisierten Tonnendächern. Bis einschließlich 2026 wird der Berliner Ostbahnhof bei laufendem Betrieb modernisiert. Ein zentrales Element der Modernisierung ist das neue Dach: Es erhält eine moderne metallische Verkleidung mit integrierten Oberlichtern sowie eine projektspezifische Absturzsicherung von LUX-top, damit Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf den neuen Dachflächen künftig sicher durchgeführt werden können.
Die Sicherungsmaßnahmen wurden auf den zwei rund 200 Meter langen Tonnendächern, auf denen das Metalldachsystem Zambelli Speed 500 zum Einsatz kam, installiert. Im Auftrag von Zambelli realisierte LUX-top gemeinsam mit dem spezialisierten Montagebetrieb absturz.SICHER ein durchgängiges Sicherungskonzept, das den besonderen geometrischen Anforderungen des Bauwerks gerecht wird. Die Arbeiten am und auf dem Dach sind dabei Teil einer umfassenden Modernisierung des Berliner Ostbahnhofs, in deren Rahmen sowohl die Bausubstanz als auch die zukünftige Wartungs- und Instandhaltungsfähigkeit des Gebäudes nachhaltig verbessert werden.
Kern der Lösung von LUX-top sind mehrere neu entwickelte Wartungswege des Typs LUX-top LST Rail mit einer Breite von 800 Millimetern. Je nach Einsatzbereich kamen dabei unterschiedliche Ausführungen zum Einsatz: teils mit, teils ohne Seitenschutz sowie mit ein- oder beidseitiger horizontaler Absturzsicherung in Form eines Schienensystems zum Anschlagen der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Diese realisierten Laufstege ermöglichen dem Wartungspersonal zukünftig über die gesamte Länge hinweg ein sicheres und kontinuierliches Arbeiten.
Eine besondere planerische und konstruktive Herausforderung stellten die sogenannten Dunkelklappen dar. In diesem Bereich wurden Podeste in unterschiedlichen Höhen realisiert, um sichere Ein- und Ausstiege zu gewährleisten. Die Lösung wurde im Rahmen einer Sonderkonstruktion entwickelt und besteht zum größten Teil aus LUX-top Standardkomponenten, die projektspezifisch kombiniert wurden. Zum Einsatz kamen Podeste mit Geländer, gefertigt aus Komponenten der Systeme LUX-top G-T und LUX-top LST, mit einer Podestbreite von jeweils 800 Millimetern.
Im Bereich der Treppenanlagen wurde zusätzlich die horizontale Anschlageinrichtung LUX-top FSA 2010-H montiert. Aufgrund der gebogenen Dachform des Tonnendachs waren hier unterschiedliche Winkel für die Schienenführung erforderlich, insbesondere an den Übergängen und im Treppenbereich. Diese geometrischen Besonderheiten erforderten eine präzise Planung sowie eine individuell angepasste Lösung.
„Gerade bei komplexen Dachgeometrien wie hier am Ostbahnhof zeigt sich, wie wichtig durchdachte Systeme und Erfahrung sind“, erklärt Christian Rauls, der als zuständiger Konstrukteur von LUX-top auch teilweise selbst vor Ort in Berlin tätig war. „Unsere Lösung kombiniert Standardkomponenten zu einer maßgeschneiderten Sonderkonstruktion. So konnten wir die Anforderungen des Objekts vollständig erfüllen und sicher, normgerecht und wirtschaftlich umsetzen.“
Die angebrachten Absturzsicherungen sind ausschließlich für unterwiesene und ausgebildete Fachkräfte vorgesehen, die im Umgang mit PSA gegen Absturz geschult sind. Für diese Nutzergruppen schafft das System klar definierte und sichere Wartungswege und minimiert damit Risiken bei regelmäßigen Arbeiten auf dem Dach erheblich.
Das Projekt am Ostbahnhof Berlin verdeutlicht, wofür LUX-top steht: kundenorientierte Planung, individuelle Lösungen und Konstruktionen sowie ein hoher Anspruch an Sicherheit und Qualität. Der Berliner Ostbahnhof ist ein gutes Beispiel dafür, wie moderne Absturzsicherung auch bei anspruchsvollen Bestandsgebäuden effizient und projektspezifisch umgesetzt werden kann.
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