Erweiterte Rundlaufprüfungen bestätigen Leistungsreserven der Triflex PMMA-Parkhaussysteme
Minden, 17.08.2026. Parkhausoberflächen sind dauerhaft mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Enge Kurvenradien, Brems- und Lenkbewegungen sowie hohe Verkehrsfrequenzen führen zu intensiven Verschleißbelastungen der Nutzschichten. Die Bewertung dieser Belastbarkeit wird zunehmend diskutiert, daher hat Triflex seine PMMA-basierten Parkhaus-Nutzschichten einer weiterführenden Prüfung auf der Rundlaufprüfanlage (RPA) unterzogen. Die Ergebnisse zeigen eine extrem hohe Abriebfestigkeit deutlich oberhalb der normativen Mindestanforderungen auf und bestätigen die Praxisnähe der RPA bei der Bewertung mechanisch hoch beanspruchter Parkhausoberflächen.
Die Prüfung erfolgte gemäß EN 13197:2012+A1:2014, das Verfahren wurde ursprünglich als Verschleißprüfung für Straßenmarkierungen entwickelt. Unter definierten Testbedingungen werden wiederholte Radüberrollungen mit festgelegter Radlast, Reifendruck und Lenkwinkel simuliert. Ziel ist es, die Dauerhaftigkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit eines Systems unter zyklischer Rollbeanspruchung zu bewerten. Untersucht wurden vollständige Triflex-Parkhausaufbauten mit unterschiedlichen Nutzschichtvarianten, darunter Triflex Cryl M 264, Triflex Cryl M 269 sowie die Systeme Triflex ProPark und Triflex DeckFloor der Varianten 1 und 3.
Prüfmethodik
Die Rundlaufprüfung wurde auf einer standardisierten Prüfanlage durchgeführt, zum Einsatz kamen handelsübliche PKW-Reifen mit einer definierten Radlast. Grundlage der Bewertung ist die höchstmögliche Einstufung in die Verkehrsklasse P7, für die mindestens 4 Millionen Radüberrollungen nachzuweisen sind mit Anforderungen an die Griffigkeit sowie Abnutzung. Triflex hat diesen Prüfzyklus freiwillig deutlich ausgeweitet, je nach Systemvariante wurden dabei 8 bzw. 12 Millionen Überrollungen realisiert.
Hält Extrembedingungen stand
Alle geprüften Triflex-Nutzschichten zeigten über den gesamten Prüfzeitraum hinweg sehr geringe Verschleißwerte, auch bei doppelter beziehungsweise dreifacher Überrollungsanzahl gegenüber der normativen Mindestanforderung. Besonders Triflex Cryl M 269 wies selbst bei 12 Millionen Überrollungen keine relevanten Substanzverluste auf. Auch die sicherheitsrelevanten Oberflächeneigenschaften blieben erhalten, nach Abschluss der Prüfzyklen wurde für alle Systeme eine SRT-Griffigkeit von über 55 bestätigt. Damit erfüllen alle Triflex Nutzschichten die Anforderungen der Verkehrsklasse P7 bei 8 bzw. 12 Mio. Radüberrollungen.
Die erweiterten Rundlaufprüfungen bestätigen damit die seit über 25 Jahren dokumentierte Praxiserfahrung mit Triflex Parkhaussystemen. PMMA-basierte Nutz- und Verschleißschichten zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus, reduzieren Instandhaltungsintervalle, verlängern die Nutzungsdauer und schaffen ein hohes Maß an Planungssicherheit.
Der Fachbericht zur Prüfung steht unter www.triflex-haelt-laenger.de zur Verfügung.





