Wohnhaus Emsdetten

Pressefach Hagemeister

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Wohnen im Draußen
Hagemeister-Klinker kleidet Einfamilienhaus in Emsdetten

München/Emsdetten, 31. Januar 2017. Das Wohnhaus von Katja Wameling bietet einen modernen Kontrast zu den klassischen Einfamilienhäusern aus rotem Klinker inmitten einer Emsdettener 50er-Jahre Siedlung. Katja Wameling, Bauherrin und zugleich Planerin des Objekts, ist Mitarbeiterin im Architekturbüro Burkhard Reinsch in Rheine. Bei ihrem Entwurf galt es, die leichte Hanglage entlang eines Bachlaufes aufzunehmen und ein zeitloses Gebäude zu schaffen, dass sich klar vom baulichen Umfeld absetzt. Entstanden ist ein moderner Kubus, der sich mit großen Fensterflächen der weitläufigen Wiesenlandschaft auf der Rückseite des Grundstücks öffnet. Die Fassade des Wohnhauses hat die Architektin mit Klinker von Hagemeister gestaltet. Die Sorte „Alt Berlin“ im schmalen Format strahlt ruhige Sicherheit und dezente Eleganz aus.

Das „Wohnen im Draußen“, wie es die Architektin selbst beschreibt, ist Kernelement des Entwurfs. Die Kombination aus modernen Formen und der großzügigen Öffnung der Fassade zur Landschaft sorgt für ein wohnliches Design. „Auch in dreißig bis fünfzig Jahren möchten wir hier immer noch in einem Gebäude wohnen, dessen architektonische Form beständigen Wert hat“, erklärt Katja Wameling. Schon von Anfang an habe es einen inneren Wunsch nach Schlichtheit, Zeitlosigkeit und Klarheit gegeben. Die geraden Linien setzen sich im gesamten Gebäude fort, um ein Statement zu bewahren und sich in Fassadenform und -farbe vom baulichen Umfeld abzusetzen. Die fünfköpfige Familie lebt nun auf gut durchdachten 210 Quadratmetern. Dabei ist die Küche mit offenem Anschluss an den Wohnbereich zentraler Raum. Die einzelnen Lebensbereiche sind auf unterschiedliche Ebenen verteilt. Im hinteren Teil wird das 837 Quadratmeter große Grundstück von einem neu angelegten Bachlauf aus Sandsteinschüttung abgegrenzt.

Die Fassade besteht aus anthrazit-farbenem Hagemeister-Klinker der Sorte „Alt-Berlin“ im Modulformat. Inspiration für die Verwendung des gebrannten Baumaterials erhielt die Architektin durch eine Hagemeister-Referenz im ähnlichen Baustil. Insgesamt beträgt die verklinkerte Fläche 200 Quadratmeter. Die Wahl fiel auf die Sortierung „Alt Berlin“ mit den Maßen 290 x 90 x 52 mm, „da das schlichte und edle Farbspiel sowie das längliche schmale Format ideal zur Gebäudeform passen und das Statement unterstreichen.“ Über den Tag hinweg ergibt sich auf der Fassade ein lebhaftes Lichtspiel, das mit der natürlichen Einfachheit des gebrannten Tons für Ausgewogenheit sorgt. Die geraden Linien der Klinker-Reihen setzen sich in allen Bereichen des Wohnhauses fort. Als Ergänzung fließen auch andere Materialien in die Gestaltung ein. Alublech nimmt dabei den silbernen Schimmer der Sortierung auf, während Putz-Partien einzelne Teile der Gebäudehülle beruhigen. Beton dient als kontrastierendes Element.

Optisch hebt sich das Gebäude von seinem Umfeld ab, die Resonanz darauf ist dennoch durchweg positiv. Mit der massiven Hülle, die Geborgenheit ausstrahlt sowie dem offenen Wohngefühl durch die großen Fensterflächen hin zur Natur, setzte die Architektin das Motto „Wohnen im Draußen“ optimal um. Die „Architektur ohne Verfallsdatum“, so beschreibt es Planerin Katja Wameling, „umfasst ein angenehmes Gleichgewicht von Innen und Außen.“ Hagemeister-Klinker der Sortierung „Alt Berlin“ erwies sich als ideales Material, um die Wünsche der Architektin mit den hohen Ansprüchen an ein Familien-Wohnhaus zu vereinen.

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2018-04-10T13:04:39+00:00